Battle verschoben – aber nicht aufgehoben!
Sonntag. Weihnachtsfeier bei meiner Schwester. Festliches Essen, vertraute Gesichter, Gespräche zwischen Zimtstern und Braten – und natürlich: Coco.
Wer sich erinnert: Das Jahr 2025 sollte episch enden. Der Schwimm-Wettkampf des Jahrzehnts. Coco gegen mich. Langstrecke. 1.500 Meter. Ein Kampf, der alles versprochen hatte – Spannung, Drama, Ruhm. Ein Duell wie einst Federer gegen Nadal. Oder King Kong gegen Godzilla. Nur in Badehose.
Und was ist passiert? Gar nichts.
The Battle of the Year – leider nicht stattgefunden. Und ja, ich gebe es zu: Ich habe eine Ausrede. Eine ganz ordentliche sogar. Schulterprobleme. Wer ernsthaft trainiert, kennt das. Da hilft auch kein Auf-die-Zähne-beißen. Irgendwann sagt der Körper: Schwimm du mal schön alleine weiter.
Aber bei Coco? Was war da los?
„Kein Schwimmbad in der Nähe“ – ernsthaft? Sie lebt in einer Großstadt! Mit mehr Schwimmbädern als ich Tupperdosen habe! Wer also einen Wettkampf absagt, weil „keine Becken in Sicht“ sind, dem kann ich nur zurufen:
Billiger wird’s nicht, Coco!
Aber gut, das war 2025. Jetzt kommt 2026.
Neues Jahr, neues Glück. Neue Trainingspläne, neue Ausreden (hoffentlich nicht). Und der feste Plan:
Wir holen das Battle nach.
Ich bin motiviert. Die Schulter wird wieder. Der Wille ist da. Und Coco? Die darf sich warm schwimmen.
Denn diesmal wird es ernst.
2026. Berlin. Olympiastadion. 1.500 Meter. Zwei Generationen. Ein Ziel.
Möge das Wasser brodeln.
Euer Oliver